im rechten Arm trieben mich heute zum Arzt, eine genaue Diagnose war jedoch nicht möglich. Nun nehme ich erst einmal entzündungshemmende Schmerztabletten, bekomme Fango, Manuelle Therapie und eine Manschette. Der Orthopäde entscheidet dann, ob es sich um eine Knochenhautentzündung oder ein Karpaltunnelsyndrom , vielleicht noch um etwas ganz anderes handelt. Wenigstens weiß ich jetzt schon mal, dass mein Blutzucker im Normbereich liegt. Das allein macht mich schon sehr froh. Immerhin entstamme ich einer Diabetikerfamilie. Fakt ist, dass mein Arm irgendwann besser werden wird. Fakt ist aber auch, dass die Schmerzen immer wiederkehren werden wenn ich ihn zuviel belaste. Ich muß eben einen Mittelweg finden. Den aber suche ich seit Monaten nahezu erfolglos. Noch 2 Wochen, dann kann ich beruflich etwas kürzer treten, einen Termin habe ich bereits verschoben, so ist dieser Druck schon mal weg. Krankenschein funktioniert nicht, ich will den Auftrag nicht riskieren. Mit dem Stricken werde ich mich wohl oder übel weiter gedulden, schade, ich liebe dieses Hobby sehr. Auch die Gartenarbeit werde ich anders verteilen müssen. Dumm nur, dass wir einen Wasserwanderurlaub geplant hatten, paddeln geht ja nun vorläufig gar nicht wie es aussieht. Was solls, es gibt wirklich ganz andere, weit schlimmere Krankheiten.
Der Regen beschenkt Blätter mit Regenperlen
Sie glänzen damit.
Jeder dumme Mensch kann einen Käfer zertreten,
aber alle Profesoren der Welt
können keinen
herstellen.
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Arthur Schoppehauer
(*1780 - 1860)
im Garten konnte ich heute endlich etwas reduzieren. Am Abend werde ich noch ein paar Eimer voll entfernen, es ist dringendst nötig. Die Kräuter unterdrücken bereits Rosen und die neu gepflanzten Buschmalven. Jetzt werde ich mich erst einmal dem Kochen und dem Hausputz widmen, vorher gibt es hier noch eine Runde Sting zur Entspannung:
Hier wäre ich jetzt gerne mit meinem Mann. Verdient hätten wir es uns. Eine Last, nein zwei, sind runter von unseren Schultern. Wunder erledigen wir schließlich sofort. Nein, mal ernsthaft, das Telefon ist schon ein tolles Ding und ein bisschen Denkarbeit zahlt sich in der Regel aus. Muß ja nicht immer Geld sein. In diesem Fall geht es um die Arbeitsbedingungen der Mitarbeiter meines Mannes. Jörg kämpft für sie und das finde ich so toll von ihm. Ich halte ihm nur den Rücken frei und versuche ihn stark zu machen, damit er was erreichen kann.
Mit dem heutigen Ergebnis sind wir voll und ganz zufrieden. Jetzt ist nur noch die ganz normale Arbeit dran, bei ihm und bei mir.